Neuigkeiten

KMU Frauen Zürich – ein Jahr voller Highlights

Das Jahr 2018 starteten die KMU-Frau-en Zürich mit einer eindrücklichen Reise in ein neues Kommunikationszeitalter. Beim Besuch der Betriebszentrale der Swisscom (Schweiz) AG in Zürich vom 6. Februar erfuhren wir aus erster Hand, weshalb KMU dem Systemwechsel gelassen entgegenblicken können. Bald wird die analoge Telefonie Geschichte sein. Herkömmliche Telefonanschlüsse können den neuen Kommunikationsbedürfnissen nicht mehr gerecht werden. Gespräche und der Austausch von Daten sind dann nur noch über das Internet möglich. Die veraltete Festnetztechnologie wird durch die zukunftsorientierte IP-Technologie abgelöst. Die Umstellung auf IP geschieht weltweit. 

Am 5. April folgten die KMU-Frauen Zürich der Einladung der Zürcher Kantonalbank in die Hotelfachschule Belvoirpark Zürich. Mit dem 2014 neu gebauten und grosszügigen Studiengebäude hat sie neue Standards gesetzt. An der international renommier-ten Ausbildungsstätte holen sich rund 300 Studierende aus aller Welt das nötige Rüstzeug, um Führungsaufgaben in Hotellerie, Gastronomie und Tourismus zu übernehmen. Der Rundgang zeichnete das Bild einer gelungenen Symbiose aus kühner Archi-tektur, gekonnter Lichtplanung und gehobener Gastronomie. 

Am 13. August fand ein spannender Einblick bei Empa Materi-als Science und Technolgy «NEST ― gemeinsam an der Zukunft bauen» statt. NEST beschleunigt den Innovationsprozess im Gebäudebereich. Im modularen Forschungs und Innovationsgebäude werden neue Technologien, Materialien und Systeme unter realen Bedingungen getestet, erforscht, weiterentwickelt und validiert. Die enge Kooperation mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand führt dazu, dass innovative Bau- und Energietechnologien schneller auf den Markt kommen. Die KMU-Frauen konnten NEST persönlich erleben und die zahlreichen Innovationen aus dem Bau- und Energiebereich mit eigenen Augen sehen. Sie wurden durch die bestehenden Units geführt und erhielten einen Einblick in den stetigen Entwicklungsprozess von NEST. 

Anfang November besuchten wir auf Einladung von Volkswirt-schaftsdirektorin Carmen Walker Späh den chinesischen Riesen Huawei in Dübendorf. Zürich ist der wichtigste Schweizer ICT-Standort und gewinnt dank Ansiedelungen von ausländi-schen Grossfirmen wie Huawei weltweit an Bedeutung als Stand-ort für digitale Innovation. 

Jacqueline Hofer, Kantonsrätin SVP, Präsidentin KMU Frauen Zürich, Präsidentin Bezirksgewerbeverein Uster

Berufsbildungskommission – Positionen überarbeitet

Für die Berufsbildungskommission (BBK) war 2018 ein intensives Jahr. Im Rahmen einer Vernehmlassung äusserte sich die BBK zur Verordnung über die Aufnahme an die Maturitätsschulen im Anschluss an die Sekundarstufe und nach Abschluss der beruflichen Grundbildung (Aufnahmeverordnung) und unterstützt die Stossrichtung mit Ausnahme des einheitlichen Prüfungszeitpunkts. Die BBK fordert, die Situa-tion der Informatikmittelschule IMS zu überdenken. Die IMS muss ihre Kandidaten zwingend zur gleichen Zeit und im Wettbewerb mit den Anbietern des dualen Systems rekrutieren können, was im Herbst der Fall ist. 

Im Rahmen des Projekts Kompetenzzentren sollen die 29 Be-rufsfachschulen im Kanton so aufgestellt werden, dass sie die Herausforderungen der Zukunft meistern und wichtige Entwick-lungen wie die Veränderungen der Arbeitswelt, die Digitalisie-rung und das Bevölkerungswachstum aktiv aufnehmen können. Ziel des Projekts ist es, die Kompetenzen an den einzelnen Schu-len zu bündeln. Mit diesem für die gewerblichen Branchen wichti-gen Projekt setzt sich die BBK intensiv auseinander. 

Auf Initiative des Zürcher Bäcker-Confiseur Verbands befasst sich die BBK seit 2017 mit der Frage, ob und wie Lehrbetriebe, die Lernende mit Leistungsschwäche ausbilden, unterstützt werden können. 2018 hat eine aus der BBK gebildete Begleitgruppe in Zusammenarbeit mit dem Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich (MBA) ein Zwischenergebnis für eine Härte-fallregelung erarbeitet. Ziel soll es sein, dass der Lehrbetrieb eine Unterstützung erhält. 

2019 stehen die Gesamterneuerungswahlen in den Kantons- und Regierungsrat an. Die BBK nahm die Überarbeitung der bildungspolitischen Positionen auf, die Anfang 2019 abgeschlos-sen sein wird.     

Die BBK hat im Rahmen ihrer insgesamt fünf Sitzungen weitere Themen behandelt und dankt den Kommissionsmitgliedern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle für die tatkräftige Unterstützung.

Dieter Kläy, Kantonsrat FDP,
Präsident Berufsbildungskommission KGV

Baugewerbegruppe – Rahmenbedingungen stetig verbessern

Im letzten Jahr beschäftigte sich die Baugewerbegruppe an ihren Sitzungen unter anderem mit den folgenden Ge-schäften: Verlängerung des Öko-Bonus auf neu eingelösten Lieferwagen, LTB: «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlie-ren», Zahlungsfristen der General- und Totalunternehmer. Innerhalb des Gremiums wurden auch diese Themen diskutiert: Abstrakte Garantien bei öffentlichen Ausschreibungen, Mehrwertausgleichsgesetz (MAG), Kapazitäten ASTRA, ISAB (Informationsplattform Allianz Bau), Stellenmeldepflicht. 

Der Zürcher Kantonsrat hat sich für die Änderung des Verkehrs-abgabegesetzes ausgesprochen. Dies bedeutet, dass die KMU im Kanton Zürich nicht nur vier, sondern 10 Jahre lang einen Öko-Bonus auf ihre neu eingelösten Lieferwagen erhalten. Wir nehmen diese gewerbefreundliche Entscheidung erfreut zur Kenntnis. Der KGV und die baugewerbliche Gruppe hatten einen entsprechenden Vorstoss initiiert und unterstützt.

Mit fast 83 Prozent hat das kantonale Stimmvolk die Initiative «Stoppt die Limmatalbahn – ab Schlieren!» abgelehnt. Ein deut-lich erkennbarer Umschwung zu Gunsten einer Weiterführung der Strecke war im Bezirk Dietikon zu verzeichnen. Fast 64 Pro-zent der Stimmberechtigten stimmten hier für eine Fortsetzung der Bauarbeiten. Die erste Limmattalbahn-Etappe von Zürich Altstetten nach Schlieren Geissweid soll im September 2019 er-öffnet werden. Die zweite Bahnetappe soll im Dezember 2022 fertig gestellt sein. Diese klare Haltung der Stimmberechtigten erfolgte ganz in unserem Sinne. Wir setzen uns weiterhin für eine leistungsfähige Infrastruktur auf Schiene und Strasse ein.

2015 hatte der Kanton Zürich eine Verkürzung der Zahlungsfris-ten auf 30 beziehungsweise 45 Tage für den Hochbau vorgenommen. Damit hätten die Rahmenbedingungen für das Gewer-be verbessert werden können. Das Problem ist nun auf die GU/TU verschoben worden, da diese die entsprechende Vorgabe in der Praxis häufig nicht konsequent und umfassend umsetzen. Leider bezahlen oftmals die GU/TU ihrerseits die KMU nicht zeit-nah. Der Regierungsrat stellt sich gegen eine Ausdehnung der Zahlungsfristen auf GU/TU mit der Begründung, dass dadurch deren unternehmerische Freiheit stark eingeschränkt würde. Wir teilen diese Einschätzung nicht und werden in dieser Thematik weiter am Ball bleiben.

Der Gesetzesentwurf zum Mehrwertausgleichsgesetz wird uns im Verlaufe des 2019 stark beschäftigen. Dabei gilt es sicherzu-stellen, dass nicht mit einem kostspieligen, aufwendigen, pra-xisfernen Gesetz die Bauentwicklungen verteuert und blockiert werden.

Die Baugewerbegruppe setzte sich im Berichtsjahr wie folgt zu-sammen: 

• Josef Wiederkehr (Präsident)
• Antoine Berger (Vizepräsident)
• Thomas Hess (KGV-Geschäftsleiter)
• Xaver Baumberger
• Thomas Leugger
• Marcel Müller
• Truls Toggenburger
• Jan Schibli
• Markus Hungerbühler
• Stefan Luz (Protokollführer)

Josef Wiederkehr, Kantonsrat CVP, 
Präsident Baugewerbegruppe

Gewerbegruppe Kantonsrat – Schwerpunkt Verkehr

Das Jahr 2018 hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine starke Vertretung der KMU und des Gewerbes im Kantonsrat ist. Dank dem unermüdlichen Einsatz der 50 Kantonsrätinnen und Kantonsräte der Gewerbegruppe konnten viele wichtige Vorlagen und Gesetzesanpassungen im Sinne der KMU und des Gewerbes in unserem Kanton beeinflusst und ausgestaltet werden. Zu verschiedenen Themen, die für KMU und Gewerbe wichtig sind, wurden Vorstösse erarbeitet und ein-gereicht. Aus Sicht der Gewerbegruppe sind gesunde Finanzen, massvolle Steuern und maximal kostendeckende Gebühren und Abgaben wichtig. Wichtig ist auch, dass der Kanton die notwen-digen Investitionen in die Infrastruktur tätigen kann. Ein grosses Augenmerk gilt auch immer der Berufsbildung.

Bis zum Ende der laufenden Legislatur obliegt die Leitung der Gewerbegruppe einem Ausschuss, dem folgende Kantonsräte angehören: Hans Heinrich Raths (SVP), Obmann; Antoine Berger (FDP), Vize-Obmann; Jürg Sulser (SVP), Christian Müller (FDP) und Josef Wiederkehr (CVP). Ein spezieller Dank gebührt Vizeobmann Antoine Berger, der den Rat Ende 2018 verlassen hat und des-halb nicht mehr Mitglied der Gewerbegruppe ist. Der Ausschuss hat sich im letzten Jahr zu fünf Sitzungen getroffen und hat dazu im Rat einen regelmässigen Austausch gepflegt. Die Arbeit der Gewerbegruppe wurde durch den Politischen Sekretär des KGV, Stefan Luz, Gabriela Meissner und dem KGV-Geschäftsführer Thomas Hess tatkräftig unterstützt.

An der ersten Plenarveranstaltung vom 11. Juni informierte Bruno Sauter, Amtschef des AWA, über die Umsetzung des Inländervor-ranges und deren Auswirkungen. Thematisiert wurde auch die Si-tiuation der über 50-jährigen auf dem Arbeitsmarkt. Dazu wurde der Ausschuss der Gewerbegruppe bis Ende der Legislatur 2015 -2019 bestätigt. Der Obmann konnte den Anwesenden auch dafür danken, dass der Öko-Bonus für gewerbliche Lieferwagen verlän-gert wurde. Dies war nur dank dem geschlossenen Einsatz der gesamten Gewerbegrupppe möglich. Informiert wurde auch über weitere Vorlagen mit Auswirkungen auf die Zürcher Wirtschaft.

An der zweiten Plenarveranstaltung vom 22. Oktober informierte Regierungsrat Ernst Stocker über die Umsetzung der Steuervor-lage 17 im Kanton Zürich. Dazu wurden die Teilnehmenden über die Haltung des KGV zu der für den Wirtschaftsstandort sehr wich-tigen Vorlage informiert. 

Ich danke allen Mitgliedern der Gewerbegruppe für ihren Einsatz für die gewerbepolitischen Anliegen im letzten Jahr. Unsere Ar-beit und unser Engagement sind wichtig und nötig!

Hans Heinrich Raths, Kantonsrat SVP, 
Obmann der Gewerbegruppe, Vizepräsident KGV

2019.01.26

Kantonsratswahlen am 24. März 2019

Kantonsratswahlen am 24. März 2019 An alle Wählerinnen und Wähler:

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2018.01.31

Rüga 2018

Rümlanger Gewerbeausstellung

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